Fressen, Scham und Schande

Erst kommt, sagt der berufne Mund,
das Fressen, dann
die Moral.
Dann schon?
Fragt staunend Empirie.

2004 sind nach dem Welternährungsbericht jeden Tag 100.000 Menschen an Hunger oder seinen unmittelbaren Folgen gestorben, alle 5 Sekunden ist ein Kind unter 10 Jahren verhungert. Und dies, obwohl die Weltlandwirtschaft schon heute - ohne Gentechnik, etc. - problemlos 12 Milliarden Menschen ernähren könnte, wie derselbe Bericht feststellt.

Kultur der Gewalt

Jede Gesellschaft pflegt ihre Kultur der Gewalt, ausgestattet mit Ritualen und Tabus. Reale Gewalt kann dabei im öffentlichen Raum gestattet sein, wird dann aber von Regeln umstellt.

In unserer Gesellschaft ist das Ausüben von realer, tätlicher Gewalt im öffentlichen Raum ein Tabu - das Gewaltmonopol liegt beim Staate. Da sie damit nicht aus der Welt ist, fristet sie ihr Dasein in unserer Phantasie und in unseren Träumen, erotisch, martialisch oder paranoid.

Klimawandel: Letzte Ausfahrt 2014

Wir-Klimaretter.de vom 19. Oktober 2009:

Die Welt hat noch etwa fünf Jahre, um die schlimmsten Folgen der Erderwärmung abzuwenden. Bis zum Jahr 2014, warnt der WWF in einer heute in Australien vorgestellten Studie, müsse eine "kohlenstoffarme Industrie-Revolution" eingeleitet sein. Werde die Wende zu neuen Technologien erst später vollzogen, müssten diese in einer Geschwindigkeit wachsen, die in Marktwirtschaften nicht zu erreichen sei. Und ist der "point of no return" im Jahr 2014 erst überschritten, drohten schwere wirtschaftliche Verwerfungen.

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